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Road Runner lebt

Tobi's Road Runner steht vor Martin's Werkstatt09.10.2007 - Dortmund

Tobi's Cobra erwacht zum Leben.

(mit Video-Download)

Wir schreiben Freitag den 05.10.2007... ein grosser Tag liegt vor Tobi und seinem Road Runner... der erste Startversuch soll unternommen werden... Tobi hat sich extra einen Tag Urlaub genommen um während Martin's normalen Werkstatt-Öffnungszeiten den Startversuch machen zu können damit Basti und Martin zur Hilfe in der Nähe sind.

7:00 Uhr - Tobi will grade mit dem Gedanken sich ein paar Brötchen aufzubacken aufstehen, da klingelt das Telefon... die Firma ist dran "wir haben ein Problem mit dem Server"... war klar, da läuft die Schüssel ein halbes Jahr fehlerfrei und wenn man dann mal einen Tag Urlaub hat... also nix wie los... direkt zur Firma...

9:15 Uhr - Der Server läuft wieder und Tobi macht sich in Richtung Werkstatt auf. Der Magen knurrt. Unterwegs werden noch die ersten 25 Liter Sprit für Road Runner in Kanister gezapft.

9:45 Uhr - Tobi ist endlich in der Werkstatt. Erst mal in Ruhe Frühstücken, mit den anderen schwatzen und Kaffee trinken.

10:00 Uhr - Die Bühne für Road Runner ist noch durch eine grüne Mk4 ohne Räder auf der Vorderachse blockiert. Es werden leihweise andere Räder montiert und die Bühne geräumt.

10:30 Uhr - Road Runner verlässt seine liebgewonnene Bastelecke und wird einmal durch die frische Luft geschoben.

Road Runner an der frischen Luft

11:00 Uhr - Kabel in Krümmernähe werden in schicke Hitzeschutz-Schläuche eingezogen... bzw. hineingezwängt... hätte man die Schläuche nicht in zwei Nummern größer bestellen können? Und wieso passen die Kabelschuhe da nicht mit durch? - "Wie mach ich mir einen feddich - live"... wie Basti sagte... mit Zugdraht und Silikonspray werden die Kabel dann doch noch überredet sich einpacken zu lassen.

Kabel in Hitzeschutzschlauch

13:00 Uhr - Die Kabel sind alle eingepackt und wieder angeschlossen. Das ganze wird mit Kabelbindern aus Edelstahl fixiert. Hunger. Wo bleibt bloss Toto (unser Lieblings-Grieche) mit unserem Mittagessen? - Knapp eine Stunde nach Bestellung taucht er mit seinem Smart auf und parkt direkt in der Werkstatt. Martin gleich: "Das war ja klar, daß das mit sonner Gehhilfe so lange dauert... kauf dir mal ein Auto!".

13:45 Uhr - Tobi rennt die Zeit weg... Basti ist doch nur bis 17 Uhr da... bevor die Sidepipes angeschlossen werden müssen unbedingt noch Hitzeschutz-Matten aufgeklebt werden.

Hitzeschutzmatten werden zugeschnitten

15:30 Uhr - Die sündhaft teuren Hitzeschutz-Matten kleben an den richtigen Stellen. Die zusätzliche Befestigung mit Alustreifen und Bechernieten wird auf einen der folgenden Tage vertagt. Die Anschluss-Bögen für die Sidepipes werden provisorisch aufgesteckt und markiert. Die Bögen sind an den Enden mehrfach geschlitzt damit sie auf die Rohre geschoben werden können. Basti schweißt die zu lang gewordenen Schlitze wieder zu.

Die Hitzeschutzmatten sind eingeklebt.

16:00 Uhr - Die Sidepipes sind angeschlossen.

Sidepipes sind angeschlossen.

16:10 Uhr - Sprit wird aufgefüllt, ein Ventildeckel kommt runter, der Verteiler wird justiert, der Ventildeckel kommt wieder drauf, die Benzinpumpe und die Zündung werden angeschlossen. Es wird spannend... die Zündung wird eingeschaltet... die Benzinpumpe nimmt ihre Arbeit auf... sämtliche Fittings der Benzinleitung werden auf Dichtheit geprüft... alles dicht... der Benzindruck liegt bei 3.5 PSI... das reicht für den Anfang... später kann der Druck auf 5.5 PSI wie Edelbrock ihn haben will erhöht werden damit bei Vollgas genug Sprit nachkommt.
Aus dem Motorraum qualmt es ein wenig... sofort wird die Ursache gesucht... dem Vorwiederstand ist warm... das ist aber okay. Es geht los... Tobi lässt den Anlasser orgeln während Basti langsam den Verteiler verdreht... nix passiert, keine Fehlzündungen, garnix... Basti nimmt die Zuleitung von der Zündspuhle zum Verteiler runter und steck zum Test eine Zündkerze auf... kurzer Test... Zündung geht... es wird wieder georgelt und gedreht... RUMMS! - aus der rechten Pipe faucht eine Fehlzündung zusammen mit einer kleinen schwarzen Wolke heraus. - Tobi ist irritiert... Martin grinst: "Tobi, das war die erste Zündung deiner Cobra :-)".
"Ich glaub Du hast den Verteiler genau verkehrtrum eingebaut" meint Basti zu Tobi... der Motor wird auf OT gestellt und der Verteiler rausgezogen. Dann wird der Motor um genau eine Umdrehung weitergedreht und danach der Verteiler wieder eingesteckt.

16:37 Uhr - Ein neuer Versuch... der Zündschlüssel wird gedreht und zack der Motor läuft. Kein Rotzen und Kotzen... er läuft einfach.

der Motor läuft

Nachdem der Motor etwas warmgelaufen ist blitzt Basti noch die Zündung ab und der Motor wird nach undichten Stellen abgesucht. Alles ist knochentrocken. Tobi ist überglücklich und kann es noch garnicht fassen, daß der Sound der durch die Werkstatt brüllt diesmal von seiner eigenen Cobra stammt.

3 Tage später macht Marco mit seinem Handy ein kleines Video wie wir den Road Runner vor der Werkstatt warm laufen lassen um die Lüftersteuerung zu programmieren usw. - An dieser Stelle einen lieben Gruß an unsere Nachbarn. Man sollte eigentlich annehmen dürfen, daß in Flughafennähe Schallschutzfenster die Wohnungen vor Lärm schüzen. Dem scheint aber nicht so zu sein, wie man den bösen Blicken entnehmen kann. - Nichts für ungut, wir lassen den Road Runner ja nicht jeden Tag warmlaufen.

Hier ein paar Screenshots von dem Video:

Screenshot Screenshot

 

Screenshot Screenshot

 

Screenshot Screenshot

Hier nun das Video zum Download (DivX, 20.5 MB, 4 Minuten)

Vielen lieben Dank an alle Beteiligten!

Tobi